Was macht das Zusammenspiel aus?
„Synergie“ bedeutet hier ganz praktisch: Bestimmte Nährstoffe werden vom Körper besser genutzt, wenn sie gemeinsam auf dem Teller landen, so legen es Studien nahe, die diese Synergieeffekte untersuchen. Pflanzliche und tierische Lebensmittel ergänzen sich auf dem Teller. Zusammen entsteht eine Mahlzeit, bei der sich pflanzliche Vielfalt und tierische Nährstoffdichte sinnvoll ergänzen.
Wenn Schweinefleisch mit Vitamin‑C‑reichen oder carotinoidreichem Gemüse kombiniert wird, zeigen Studien Hinweise darauf, dass Eisen, Zink und fettlösliche Vitamine aus solchen Kombinationen vom Körper besser genutzt werden können, so die Ergebnisse indischer Forscher. Grünkohl ist hierzulande reich an diesen Mikronährstoffen und könnte damit das Zusammenspiel unterstützen, das in der Studie beobachtet wurde. Es geht also nicht um „Fleisch oder Gemüse“, sondern um gezielte Kombinationen auf dem Teller.
Am Ende bleibt es simpel: Vielfalt schlägt Einzelzutaten. Nicht ein Lebensmittel macht das „Dreamteam“, sondern die Mischung. Oder anders gesagt: Iss, was dir schmeckt und je bunter der Teller, desto besser.