Tier & Landwirtschaft

Schweinekalt?

Uns wird's kalt. Schweinen noch schneller.
Nicht nur wir ziehen uns im Winter gern ins Warme zurück – auch Schweine sind besonders kälteempfindlich. Ihnen fehlt ein isolierendes Winterfell und wärmendes Fett (sogenanntes „braunes Fett”), das viele andere Tiere schützt. Dazu haben sie eine dünne Haut und verlieren Wärme viel schneller, als man denkt. Landwirte sorgen daher im Winter für echte Wohlfühlbedingungen: gut isolierte Ställe, eine gleichmäßige Wärme, energiereicheres Futter und vor allem keine Zugluft.

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Wenn es draußen kalt wird, brauchen Schweine deutlich mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten. Das strengt an und kann sie anfälliger für Krankheiten machen. Darum gilt im Stall genauso wie zuhause: Tür zu – sonst wird’s schweinekalt!

Illustration Schwein und Mensch Initiative Fleisch

Du willst es ganz genau wissen?

Rauw, W.M., de Mercado de la Peña, E., Gomez-Raya, L. et al. Impact of environmental temperature on production traits in pigs. Sci Rep 10, 2106 (2020). https://doi.org/10.1038/ s41598-020-58981-w

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