Berlin, 10.06.2026 – Frankreich hat die Bouillabaisse. Italien die Pasta. Spanien die Paella. Und Deutschland? Zur WM kreiert Holger Stromberg, Chefkoch der deutschen Nationalmannschaft beim WM-Titel 2014, die Antwort: Deutschlands erstes Nationalgericht.
Kaum ein Thema ist in Deutschland so aufgeladen wie Essen. Fleisch oder vegan, Bio oder Convenience – die Diskussion ist laut, der Ton oft moralisierend. Während andere Länder ihr Nationalgericht feiern, streitet Deutschland noch darüber, ob es überhaupt eines haben darf. Das ändert sich jetzt. Inspiriert von den Lieblingsgerichten der Nationalspieler, von Schnitzel über Döner und Carbonara bis zu Bolognese und Kochbananen, vereint das Nationalgericht unterschiedliche Hintergründe und Geschmäcker auf einem Teller. Mit Fleisch oder ohne: Jeder so, wie es ihm schmeckt.
„Bei der WM kommt ein ganzes Land zusammen – vor dem Fernseher, in der Kneipe, auf der Straße. Und was macht man dabei? Man isst. Genau das wollten wir einfangen: ein Gericht, das alle an einen Tisch bringt. Bodenständig, vielfältig, überraschend, genau wie dieser Sport“, erklärt Holger Stromberg.
So schmeckt Deutschland
Das Nationalgericht funktioniert wie ein gutes Team: verschiedene Zutaten, verschiedene Geschmäcker – vereint in einem Laugen-Fladen. Mit Schweinefleisch, Rindfleisch oder Maultaschen. Jeder wählt, was ihm schmeckt.
„Mit dem Nationalgericht wollen wir zeigen, dass sich ein Land, das beim Thema Ernährung selten einer Meinung ist, trotzdem einigen kann: auf Vielfalt. Jeder darf genießen, was ihm schmeckt. Ohne Druck, ohne Dogma. Genau dafür steht ‚Iss was dir schmeckt‘ “, erklärt Dr. Kirsten Otto, Geschäftsführerin der Initiative Fleisch.
Das Nationalgericht gehört allen
Passend zu den Deutschlandspielen bei der WM bringt die Initiative Fleisch das Nationalgericht mit einem Foodtruck dorthin, wo Menschen Gemeinschaft und Fußball feiern. Immer drei Stunden vor Anstoß: am 14. Juni von 16 bis 19 Uhr in der Kulturbrauerei in Berlin, am 20. Juni von 19 bis 22 Uhr an der Bar am See/Haus in München und am 25. Juni von 19 bis 22 Uhr beim MIP-Festival in Essen. Wer dabei ist, kann das deutsche Nationalgericht kostenfrei probieren und selbst entscheiden, ob mit Fleisch oder ohne.
Bildunterschrift: Das ist Deutschlands Nationalgericht zur WM 2026 – mit Rub Roast vom Schwein, mit Bolognese vom Rind oder vegetarisch (v. l. n. r.). Drei Varianten, eine Basis, für alle. Laugen-Fladen, Gemüse-Maultaschen in Kartoffelflocken, Radi-Kraut, Kochbananen-Röstzwiebel-Crunch und eine hausgemachte Carbonara-Cordon-Bleu-Creme. Guten Appetit. © Initiative Fleisch